Demonstration!

25.6.2022 um 11 Uhr
Ecke Eichenauer / Wildenrother Str.

Für ein lebenswertes Aubing
Gegen die Verkehrsanbindung Freiham-Aubing für KFZ (Variante 6 u. 7)

Bringen Sie passende Plakate und Transparente mit, damit wir unsere Forderungen noch sichtbarer machen können.


Aubing nicht dem Durchgangsverkehr opfern !

Autos gehören auf die Autobahn – Planungen gehören angepasst.

Wir drohen im Verkehr zu ersticken!
Im 22. Stadtbezirk (Aubing-Lochhausen-Langwied) ist der Autoanteil am Gesamtverkehr höher als in ganz München. Bis 2035 ist eine weitere Zunahme des PKW-Verkehrs um 50% prognostiziert.
Eine Ableitung des Freihamer Verkehrs über Aubing wird zur Zerstörung unseres Ortes führen.
Die A99 ist die Umgehungsstraße für den 22.Stadtbezirk. Eine weitere „Umgehung“ mit Verkehrsableitung durch Aubing ist Irrsinn!


Verkehrsanbindung Freiham-Aubing

Details: >hier<

Unsere Broschüre mit Hintergrundinformationen: >hier<

Unsere Informationsveranstaltung vom 28.09.2021: Youtube-Aufnahme: >hier<

Die Stadt München plant Freihamer Verkehr über Aubing abzuleiten. Seit Jahren wird die Form der Anbindung in Machbarkeitsstudien untersucht. Bei allen Varianten wird ganz Aubing unkontrolliert mit Verkehr geflutet.

Machbarkeitsstudie zu Variante 6 und 7

Details: >hier<

Am 26.01.2022 wurden die Studienergebnisse der vertiefenden Machbarkeitsstudie zu Variante 6 und 7 im Rahmen einer Online-Informationsveranstaltung der Stadt München vorgestellt. Die Stadt hält an der Anbindung fest. Die Ergebnisse sollen im Herbst dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt werden.


Verkehrskonzept für den 22. Stadtbezirk

Details: >hier<

Die Stadt München hat die Erstellung eines Verkehrskonzepts für den 22.Stadtbezirk (Aubing-Lochhausen-Langwied) in Auftrag gegeben, das im Herbst dem Stadtrat vorgelegt werden soll.
Unverständlich ist, dass die Studien zur Verkehrsanbindung Freiham-Aubing nicht in das Verkehrskonzept 22 integriert werden. Wichtigster Bürgervorschlag der digitalen Onlinebeteiligung:

Keine KFZ-Anbindung Freiham an Altaubing: >Link<


Unsere Forderungen:

Kein MIV (motorisierter Individualverkehr) Anschluss von Freiham an (Alt)-Aubing, Anschluss nur für Busse, Fahrrad… Keine „Ableitung der (MIV)-Verkehre über Aubing“ – schon gar nicht über 30er Bereiche und entlang der Schule.

Vor Realisierung des 2.RA (Realisierungsabschnittes) erst den ÖPNV (U-Bahn, S-Bahn) so ertüchtigen, dass die KFZ Nutzung unattraktiv wird.

  • U-Bahn Pasing Freiham gleichzeitig mit der U5 Laim-Pasing bauen
  • 10 Minuten Takt auf S4 und S8
  • Massive Vestärkung der Bustaktung (mit Fertigstellung des 1. Realisierungsabschnittes)

Echte Bürgerbeteiligung:
Erfahrungen sammeln, Verkehrskonzept für den Münchener Westen im Dialog mit den Bürgern (auf Augenhöhe) fertigstellen und dann erst den 2.RA (2. Reaslisierungsabschnitt) weiterbauen.

Siehe auch unter „Unsere Projekte“ – „Ausbau vor Neubau“

Es ist noch nichts entschieden! Nehmen Sie Einfluss!

  • Bleiben Sie informiert. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Gehen Sie auf Informationsveranstaltungen. Unsere Webseite wird regelmäßig aktualisiert und weiter ausgebaut.
  • Informieren Sie Andere.
  • Werden Sie Mitglied in der Bürgervereinigung.
  • Beteiligen Sie sich an Protestaktionen.
  • Jede Mithilfe ist willkommen und bedeutend. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Es kann noch Einfluss genommen werden:
Es gibt für den 2.Realisierungsabschnitt Freiham Nord noch keinen Bebauungsplan.

Durch Bürgerproteste wurde die Verlängerung des Tunnels der A99 erwirkt als die Entscheidung schon gefallen schien. Auch jetzt kann man sich noch wehren!


Hintergründe:

Das Neubaugebiet Freiham gliedert sich in zwei Realisierungsabschnitte. Der Bau des ersten Realisierungsabschnittes hat bereits begonnen, für den zweiten Realisierungsabschnitt gibt es noch keinen rechtskräftigen Bebauungsplan. Ziel ist die Beschlussfassung der Bauleitplanung Anfang 2024. Der Bebauungsplan darf jedoch ohne tragbares Verkehrskonzept nicht verabschiedet werden.

Luftbild Freiham 1. und 2. Realisierungsabschnitt (1.RA, 2.RA)

Freiham-Luftbild

1.RA: befindet sich bereits im Bau: ca. 4.400 Wohneinheiten (ca. 11.000 Einwohner*innen) ca. 85 ha
2.RA: ca. 7000 Wohneinheiten auf 56 ha: aufgeteilt in einen 1. und 2. Bauabschnitt (1.BA und 2.BA)


Um einen Neubau planen zu können, muss zunächst die Erschließung des Baugebietes sichergestellt werden, das heißt auch der Anschluss an das öffentliche Straßen- und Wegenetz.

Für Freiham gibt es trotz der fortgeschrittenen Bauplanung noch immer kein fertiggestelltes Verkehrsinfrastrukturkonzept. Eine Ableitung des Verkehrs über Aubing ist nach der jetzigen Planung aber unabdingbar. Das heißt, es wird nicht die Frage gestellt, ob eine Ableitung über Aubing überhaupt möglich ist, sondern ausschließlich wie. In einer Machbarkeitsstudie wurden 7 verschiedenen Verkehrsvarianten untersucht, die den Verkehr jedoch alle über Aubing ableiten. Die Zwischenergebnisse wurden 2017 im Rahmen des 2.Bürgerworshops der Öffentlichkeit vorgestellt. Aus Sicht der Verwaltung haben sich die Bürger für die Verkehrsvarianten 6 und 7 ausgesprochen. Ein negatives Ergebnis für alle Varianten wurde jedoch von vornherein ausgeschlossen. Aus unserer Sicht sind alle Varianten nicht tragbar.

Die Varianten 6 und 7 wurden nach einem Stadtratsbeschluss von Januar 2019 in einer vertieften Machbarkeitsstudie untersucht. Diese sollte eigentlich schon Ende 2019 / Anfang 2020 veröffentlicht werden. Die Studie wurde im Dezember 2021 veröffentlicht. Am 26.01.2022 fand die Vorstellung im Rahmen einer digitalen Informationsveranstaltung der Stadt statt. Einen Extra Bürgerworkshop wird es nicht mehr geben. Die Partizipation der Bürger soll geringer ausfallen. Bis 12.01.2022 konnten Fragen und Bedenken per Mail eingereicht werden. Das zusammen mit den Fragen aus dem Chat sind dann die „Bürgerbeteiligung“ . Es wurde versprochen, dass alle Fragen noch beantwortet werden.

Das Bürgervotum soll dem Stadtrat vorgelegt werden und in die Planungen eingehen.

Nach Ansicht der Stadt ist die Bevölkerung durch die Bürgerworkshops 2016 und 2017 sowie die Podiumsdiskussion mit der Stadtbaurätin Frau Dr. Merk 2019 ausreichend informiert und beteiligt worden.

Tatsächlich wissen die meisten Bürger über die Planungen nicht Bescheid und eine echte Bürgerbeteiligung wäre unserer Ansicht nach nur durch ergebnisoffene Dialoge mit den Bürgern möglich.